Eingriff
Dauer 60-90 Minuten
Narkose
Vollnarkose
Aufenthalt
stationär
Arbeitsfähig
nach ca. 1-2Wochen, Sportkarenz für 4-6 Wochen, Stütz-BH für 6 Wochen
Kosten
ab 6.500€
Unzufriedenheit mit der Brustgröße oder Form kann das weibliche Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen. Aus diesem Grund ist die Brustvergrößerung wohl einer der häufigsten Eingriffe in der plastischen Chirurgie. Eine Brustvergrößerung kann entweder mit Eigenfett oder mit Brustimplantaten erfolgen. Bei der Eigenfettvergrößerung wird das Fett an anderer Körperstelle (meist Flanken, Bauch oder Oberschenkel) abgesaugt. Brustimplantate gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen (rund oder anatomisch). Die Wahl der Operationsmethode und des Implantates muss für jede Frau individuell abgestimmt und persönliche Wünsche und Vorstellungen berücksichtigt werden. Zusammen erarbeiten wir einen Behandlungsplan und finden die für Sie ideale Methode.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Brustgröße oder Brustform nicht zu Ihrer Figur und Ihrem Körpergefühl passen, kann das im Alltag belasten. Häufig geht es nicht um ein bestimmtes Maß, sondern um Proportionen und um das Gefühl, im eigenen Körper stimmig zu sein. Ich kläre mit Ihnen zunächst genau, was Sie konkret stört und welches Ergebnis Sie sich wünschen. Danach beurteile ich medizinisch, welche Veränderung realistisch erreichbar ist und welche Methode zu Ihrer Anatomie passt.
Eine Brustvergrößerung ist grundsätzlich auf zwei Wegen möglich, mit Implantaten oder mit Eigenfett. Beide Verfahren unterscheiden sich in Planung, Möglichkeiten und Grenzen. Genau diese Unterschiede erläutere ich Ihnen im Beratungsgespräch verständlich und ohne Beschönigung, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Was ist eine Brustvergrößerung (Mammaaugmentation)?
Bei einer Brustvergrößerung füge ich der Brust gezielt Volumen hinzu. Dadurch kann die Brust größer wirken und gleichzeitig in ihrer Form harmonischer erscheinen. Anders als bei einer Brustverkleinerung wird kein Gewebe entfernt, sondern ergänzt. Das kann entweder durch ein Implantat oder durch körpereigenes Fett erfolgen.
Ziel ist keine Standardform, sondern eine Lösung, die zu Ihrer Statur passt und sich natürlich anfühlt. Dafür berücksichtige ich Ihre Brustbasis, Ihre Hautbeschaffenheit, Ihr vorhandenes Gewebe und natürlich Ihre persönlichen Wünsche.
Worin liegt der Unterschied zwischen Brustvergrößerung und Bruststraffung?
Bei einer Brustvergrößerung wird Volumen aufgebaut. Das kann mit Implantaten oder mit Eigenfett geschehen.
Eine Bruststraffung verfolgt ein anderes Ziel. Hier forme ich vorhandenes Brustgewebe neu und entferne überschüssige Haut. Die Brust wird angehoben, aber nicht vergrößert. Eine Straffung kommt vor allem dann infrage, wenn die Brust deutlich abgesunken ist oder nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust an Spannkraft verloren hat.
Manchmal ist auch eine Kombination aus Straffung und Vergrößerung sinnvoll. Ob das bei Ihnen notwendig ist, klären wir gemeinsam nach Untersuchung und Vermessung.
Aus welchen Gründen entscheiden sich Frauen für eine Brustvergrößerung?
Medizinisch ist eine Brustvergrößerung meist nicht zwingend notwendig. Dennoch kann eine als zu klein, leer oder unausgewogen empfundene Brust das Selbstbild stark beeinflussen.
Häufige Beweggründe sind:
- Ein Wunsch nach ausgewogeneren Proportionen. Manche Frauen empfinden ihre Brust im Verhältnis zu Schultern, Taille oder Hüfte als nicht stimmig.
- Veränderungen nach Schwangerschaft, Stillzeit oder Gewichtsabnahme. Dabei kann Volumen verloren gehen oder die Brust an Festigkeit einbüßen.
- Deutlich sichtbare Asymmetrien, die im Alltag als störend empfunden werden.
- Angeborene Besonderheiten oder Veränderungen nach Erkrankungen, bei denen eine Angleichung oder Wiederherstellung gewünscht wird.
In jedem Fall bespreche ich mit Ihnen offen, ob eine Brustvergrößerung in Ihrer Situation sinnvoll ist und welches Ergebnis realistisch erreichbar ist.
Welche Methoden gibt es bei der Brustvergrößerung?
Grundsätzlich stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.
Wie funktioniert eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Bei dieser Methode entnehme ich Fettgewebe an einer anderen Körperstelle, häufig an Bauch, Flanken oder Oberschenkeln. Das Fett wird aufbereitet und anschließend in die Brust eingebracht. Da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird, fühlt sich das Ergebnis sehr natürlich an.
Diese Methode eignet sich vor allem dann, wenn ausreichend Fettgewebe vorhanden ist und das gewünschte Volumen im realistischen Rahmen liegt.
Wie funktioniert eine Brustvergrößerung mit Implantaten?
Hier wird das Volumen durch ein Implantat aufgebaut. Implantate gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen, zum Beispiel rund oder anatomisch. Welche Variante zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Brustform, Ihrer Hautspannung und Ihrem gewünschten Ergebnis ab. Ich treffe diese Auswahl nicht nach Schema, sondern individuell mit Ihnen.
Am Ende geht es nicht darum, eine Technik durchzusetzen, sondern die Lösung zu finden, die zu Ihnen passt.
Wie bereite ich mich auf eine Brustvergrößerung vor?
Viele Patientinnen haben vor dem ersten Gespräch bereits klare Vorstellungen. In der Beratung ordnen wir diese Vorstellungen gemeinsam ein. Ich untersuche Ihre Brust sorgfältig, vermesse sie exakt und beurteile Gewebe und Hautqualität. Danach erkläre ich Ihnen verständlich, welche Möglichkeiten bestehen und wo die Grenzen liegen. Wenn wir uns für einen Eingriff entscheiden, besprechen wir den Ablauf der Operation, die Heilungsphase und mögliche Risiken.
Vor der Operation achte ich darauf, dass keine medizinischen Gegenanzeigen bestehen. Blutverdünnende Medikamente müssen gegebenenfalls rechtzeitig pausiert werden. Am Tag vor dem Eingriff empfehle ich leichte Kost und ausreichend Schlaf. Am Operationstag erscheinen Sie nüchtern, entsprechend den Vorgaben der Narkose.
Sollten Sie kurz vor dem Termin einen Infekt oder Fieber entwickeln, informieren Sie mich bitte, damit wir entscheiden können, ob eine Verschiebung sinnvoll ist.
Welche Untersuchungen sind vor einer Brustvergrößerung notwendig?
Zunächst erfolgt eine genaue Inspektion und Vermessung der Brust. Dabei beurteile ich Größe, Form, Lage der Brustwarzen und die Proportionen zum Oberkörper. Zusätzlich führe ich eine Ultraschalluntersuchung durch, um Drüsen und Fettgewebe zu beurteilen und auffällige Veränderungen auszuschließen. Auf Basis dieser Befunde planen wir gemeinsam die Methode, die Implantatgröße oder das zu erwartende Volumen bei Eigenfett sowie den Zugangsweg. Eine Blutuntersuchung gehört ebenfalls zur Vorbereitung, um sicherzustellen, dass keine Entzündungszeichen oder Auffälligkeiten vorliegen.
Wie läuft eine Brustvergrößerung mit Implantaten ab?
Wenn wir uns gemeinsam für eine Brustvergrößerung mit Implantaten entscheiden, plane ich den Eingriff individuell nach Ihrer Anatomie und Ihrem Wunschbild. Während der Operation bringe ich das Implantat über einen kleinen Hautschnitt ein und forme eine passende Implantattasche. Anschließend positioniere ich das Implantat sorgfältig an der vorgesehenen Stelle.
Dabei achte ich darauf, dass Form, Symmetrie und Spannung des Gewebes stimmig sind. Moderne Implantate sind seit vielen Jahren erprobt und entsprechen hohen medizinischen Sicherheitsstandards. Welche Technik ich bei Ihnen anwende, bespreche ich bereits im Vorfeld ausführlich mit Ihnen.
Welche Implantate stehen bei einer Brustvergrößerung zur Verfügung?
Implantate unterscheiden sich vor allem in ihrer Form und im verwendeten Material. Gemeinsam wählen wir das Modell, das zu Ihrer Brustform und Ihrem gewünschten Ergebnis passt.
Hinsichtlich der Form unterscheidet man zwischen runden und anatomischen Implantaten. Runde Implantate verteilen das Volumen gleichmäßig. Sie können besonders im oberen Brustbereich mehr Fülle erzeugen. Anatomische Implantate sind tropfenförmig aufgebaut. Sie orientieren sich stärker an der natürlichen Brustform und betonen den unteren Brustanteil etwas mehr. Beide Varianten können sehr schöne Ergebnisse erzielen. Welche Form für Sie sinnvoll ist, ergibt sich aus Ihrer Ausgangssituation und Ihrem Ziel.
Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Materialien, die zum Einsatz kommen. Silikonimplantate bestehen aus einem formstabilen Gel und fühlen sich sehr natürlich an. Kochsalzimplantate werden nur noch selten eingesetzt. Im persönlichen Gespräch erkläre ich Ihnen die Unterschiede in Ruhe.
Welche Implantatlage ist bei einer Brustvergrößerung möglich?
Ein wichtiger Teil der Planung ist die Frage, wo ich das Implantat platziere. Hier gibt es zwei bewährte Möglichkeiten.
Implantat über dem Brustmuskel
Bei dieser Technik liegt das Implantat unter der Brustdrüse und über dem Brustmuskel. Der Muskel bleibt dabei unberührt. Viele Patientinnen empfinden die erste Heilungsphase als etwas angenehmer. Voraussetzung ist jedoch, dass ausreichend eigenes Gewebe vorhanden ist, um das Implantat gut zu bedecken. Ob das bei Ihnen gegeben ist, kläre ich bei der Untersuchung.
Implantat unter dem Brustmuskel
Wenn wenig eigenes Gewebe vorhanden ist, setze ich das Implantat unter den großen Brustmuskel. Dadurch ist es besser von Weichteilgewebe bedeckt und wirkt oft besonders natürlich. In den ersten Tagen kann es etwas stärker spannen, da der Muskel mitbeteiligt ist. Nach der Heilung wird diese Lage jedoch meist als sehr angenehm empfunden.
Welche Schnittführung wird bei einer Brustvergrößerung angewendet?
Neben der Implantatlage bespreche ich mit Ihnen auch den Zugang, also wo der Hautschnitt gesetzt wird. Dieser beeinflusst, wo später eine Narbe sichtbar sein kann.
Schnitt in der Brustumschlagfalte
Am häufigsten setze ich den Schnitt in der natürlichen Falte unter der Brust. Dort kann ich sehr präzise arbeiten. Die Narbe liegt später meist unauffällig in dieser Hautfalte.
Schnitt am Brustwarzenhof
Hier verläuft der Schnitt entlang des Randes des Brustwarzenvorhofs. Durch den natürlichen Farbunterschied ist die Narbe oft wenig sichtbar. Wenn ein Kinderwunsch besteht oder Stillen für Sie wichtig ist, bespreche ich diese Technik besonders sorgfältig mit Ihnen.
Schnitt in der Achsel
Beim Zugang über die Achsel bleibt die Brust selbst ohne sichtbare Narbe. Das Implantat wird über diesen Weg unter Sicht eingebracht. Diese Methode eignet sich nicht für jede Anatomie, weshalb ich individuell prüfe, ob sie infrage kommt.
Wann ist das endgültige Ergebnis nach einer Brustvergrößerung sichtbar?
Unmittelbar nach der Operation ist die Brust geschwollen und fühlt sich gespannt an. In den darauffolgenden Wochen wird das Gewebe weicher, und das Implantat setzt sich Schritt für Schritt in die gewünschte Position. Erst wenn die Schwellung deutlich zurückgegangen ist und sich das Gewebe beruhigt hat, lässt sich die endgültige Form gut beurteilen. Dieser Prozess braucht Geduld und wird von mir durch regelmäßige Kontrollen begleitet.
Wie lange halten Brustimplantate?
Moderne Implantate sind für eine langfristige Verwendung entwickelt. Dennoch empfehle ich regelmäßige Nachkontrollen, damit wir Sitz und Zustand gemeinsam überprüfen können. Ein routinemäßiger Austausch ist ohne Beschwerden oder Befund in der Regel nicht notwendig. Sollte sich im Verlauf etwas verändern, bespreche ich mit Ihnen die weiteren Schritte.
Wie läuft eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ab?
Wenn Sie sich für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett interessieren, entnehme ich zunächst Fettgewebe an einer geeigneten Körperstelle, zum Beispiel am Bauch oder an den Flanken. Dieses Fett wird aufbereitet und anschließend in kleinen Mengen in die Brust eingebracht. Dadurch kann ein sehr natürliches Ergebnis entstehen.
Welche Vorteile bietet eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird, fühlt sich die Brust besonders weich und natürlich an. Außerdem kann sich die Körperkontur an der Entnahmestelle verbessern. Eine klassische Implantatkapsel entsteht bei dieser Methode nicht.
Welche Grenzen hat eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Die Behandlung besteht aus zwei Schritten, der Fettentnahme und dem Fetttransfer. Zudem ist das Volumen, das erzielt werden kann, begrenzt. In vielen Fällen entspricht die Vergrößerung etwa einer Körbchengröße. Wie viel bei Ihnen möglich ist, bespreche ich offen mit Ihnen im Beratungsgespräch.
Wann ist das Ergebnis nach einer Eigenfettvergrößerung sichtbar?
Auch nach einer Eigenfettbehandlung besteht zunächst eine Schwellung. Ein Teil des übertragenen Fettes wird vom Körper wieder abgebaut. Das stabile Endergebnis lässt sich erst nach einigen Monaten beurteilen, wenn sich das dauerhaft eingeheilte Fettgewebe integriert hat.
Wie lange hält eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?
Die dauerhaft eingeheilten Fettzellen bleiben in der Regel langfristig erhalten. Sie reagieren jedoch wie normales Fettgewebe auf Gewichtsveränderungen und hormonelle Schwankungen. Bei Bedarf kann eine Eigenfettbehandlung wiederholt werden.
Was muss ich nach einer Brustvergrößerung beachten?
Unmittelbar nach der Operation lege ich Ihnen einen Stütz BH an. Diesen sollten Sie für sechs Wochen konsequent tragen. Er stabilisiert das Gewebe und unterstützt die Heilung.
In den ersten Tagen empfehle ich körperliche Schonung. Vermeiden Sie schweres Heben, intensive Armbewegungen und starke körperliche Belastung. Heiße Bäder und Saunagänge sollten in den ersten Wochen unterbleiben. In der Regel sind Sie nach etwa ein bis zwei Wochen wieder arbeitsfähig, abhängig von Ihrer Tätigkeit. Bei körperlich anstrengenden Berufen kann eine längere Pause sinnvoll sein. Leichte Bewegung ist nach ein bis zwei Wochen möglich. Auf intensiven Sport und starke Belastung des Oberkörpers sollten Sie für vier bis sechs Wochen verzichten.
In den ersten zehn bis vierzehn Tagen empfehle ich, möglichst in Rückenlage zu schlafen, um Druck auf die Brust zu vermeiden und die Implantatlage zu stabilisieren.
Welche Risiken sind mit einer Brustvergrößerung verbunden?
Eine Brustvergrößerung ist ein häufig durchgeführter Eingriff. Dennoch bleibt es eine Operation, und jede Operation bringt gewisse Risiken mit sich. Mir ist wichtig, dass Sie diese offen kennen, bevor Sie sich entscheiden.
Zu den allgemeinen Operationsrisiken zählen Reaktionen im Zusammenhang mit der Vollnarkose, Blutungen oder Nachblutungen, Blutergüsse, Infektionen sowie eine verzögerte Wundheilung. Diese Risiken bestehen grundsätzlich bei jedem chirurgischen Eingriff und lassen sich durch sorgfältige Planung und Nachsorge deutlich reduzieren, aber nie vollständig ausschließen.
Welche speziellen Risiken gibt es bei Implantaten?
Wenn ein Implantat eingesetzt wird, kommen einige besondere Aspekte hinzu.
Eine mögliche Komplikation ist die sogenannte Kapselfibrose. Dabei verhärtet sich das Gewebe, das der Körper natürlicherweise um das Implantat bildet. In leichten Fällen bleibt dies unauffällig. In ausgeprägteren Fällen kann es zu Verformungen, Spannungsgefühl oder Schmerzen kommen. Dann kann eine weitere Behandlung oder ein Implantatwechsel notwendig sein.
Auch eine Lageveränderung oder Drehung des Implantats kann auftreten. Dieses Risiko ist in der frühen Heilungsphase am größten und nimmt im weiteren Verlauf deutlich ab.
Um das Risiko einer Infektion möglichst gering zu halten, arbeite ich mit einer besonders keimarmen Technik. Je nach Operationsplan kann dabei auch ein Keller Funnel zum Einsatz kommen, um den direkten Kontakt des Implantats mit der Haut zu vermeiden.
Eine Implantatruptur ist mit modernen, formstabilen Silikongelen deutlich seltener problematisch als früher. Sollte es dennoch zu einer relevanten Beschädigung kommen, ist ein Austausch notwendig.
Vorübergehende Gefühlsveränderungen im Bereich der Brustwarzen können auftreten. In vielen Fällen normalisiert sich das Empfinden im Laufe der Zeit wieder.
Welche Risiken in Ihrem persönlichen Fall besonders relevant sind, bespreche ich mit Ihnen individuell. Dabei berücksichtige ich Ihre Methode, Ihre Gewebesituation und mögliche Vorerkrankungen.
Für wen ist eine Brustvergrößerung grundsätzlich geeignet?
Eine Brustvergrößerung kann für Frauen sinnvoll sein, die unter ihrer Brustgröße oder Brustform leiden und sich eine Veränderung wünschen. Voraussetzung ist, dass das körperliche Wachstum abgeschlossen ist. In der Regel führe ich den Eingriff ab dem 18. Lebensjahr durch.
Mir ist wichtig, dass Sie eine klare und realistische Vorstellung davon haben, was möglich ist. Im persönlichen Gespräch klären wir, welches Ergebnis erreichbar ist und wie sich die Brust langfristig entwickeln kann.
Für wen ist eine Brustvergrößerung nicht geeignet?
Es gibt Situationen, in denen ich von einer Operation abrate oder diese zumindest verschiebe.
Dazu gehören:
- Schwangerschaft oder Stillzeit
- eine aktive Tumorerkrankung
- eine akute Entzündung im Brustbereich
- schwere internistische Erkrankungen, bei denen die Belastung durch Operation und Vollnarkose ein erhöhtes Risiko darstellt
Ob einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, prüfe ich sorgfältig im Rahmen der Voruntersuchung.
Mit welchen Kosten ist eine Brustvergrößerung verbunden?
Die Kosten für eine Brustvergrößerung beginnen bei 6.500 Euro. Die genaue Höhe hängt von der gewählten Methode, dem Implantat und dem individuellen Aufwand ab. Im Beratungsgespräch erhalten Sie eine transparente Kostenaufstellung, damit Sie Klarheit haben.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Brustvergrößerung?
In den meisten Fällen handelt es sich um einen ästhetischen Eingriff, der nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen wird. Es gibt jedoch Ausnahmen, etwa nach einer Brustoperation im Rahmen einer Krebserkrankung oder bei stark ausgeprägten Fehlbildungen und Asymmetrien mit medizinischer Begründung.
Wenn eine Kostenübernahme für Sie infrage kommt, unterstütze ich Sie bei der medizinischen Einschätzung. Die endgültige Entscheidung trifft jedoch die jeweilige Versicherung.
FAQ zur Brustvergrößerung
Welche Narkose wird bei einer Brustvergrößerung verwendet?
Eine Brustvergrößerung führe ich sowohl mit Implantaten als auch mit Eigenfett in Vollnarkose durch. Vor dem Eingriff werden Sie vom Anästhesisten ausführlich aufgeklärt. Dabei geht es um den Ablauf der Narkose und um mögliche Risiken, damit Sie gut vorbereitet sind.
Ist es besser, die Brustvergrößerung vor oder nach einer Schwangerschaft zu machen?
Eine Brustvergrößerung kann grundsätzlich auch vor einer Schwangerschaft durchgeführt werden. In der Regel hat das keinen negativen Einfluss auf die Schwangerschaft selbst. Gleichzeitig sollten Sie wissen, dass Schwangerschaft und Stillzeit die Brust oft verändern. Wie stark sich Volumen, Hautspannung und Form verändern, ist individuell sehr unterschiedlich und lässt sich nicht sicher vorhersagen.
Wenn bei Ihnen ein klarer und zeitnaher Kinderwunsch besteht, bespreche ich mit Ihnen offen, ob es sinnvoll ist, mit der Operation zu warten. Am Ende kommt es darauf an, wie belastend die Situation für Sie ist und welches Ziel Sie verfolgen. Wenn sich die Brust nach Schwangerschaft und Stillzeit erneut verändert, kann eine spätere Korrektur grundsätzlich möglich sein. Ob das bei Ihnen sinnvoll wäre, beurteile ich individuell.
Wie schmerzhaft ist eine Brustvergrößerung?
Während der Operation spüren Sie durch die Vollnarkose keine Schmerzen. In den ersten Tagen danach sind Schwellungen und ein Spannungsgefühl normal. Viele Patientinnen beschreiben das als Muskelkater oder Ziehen. In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden gut mit Schmerzmitteln behandeln. Wie stark Sie die erste Zeit empfinden, hängt auch davon ab, wo ich das Implantat platziere. Vor der Operation erkläre ich Ihnen, was Sie realistisch erwarten können und wie Sie sich gut entlasten.
Kann ich nach einer Brustvergrößerung stillen?
Ich plane den Eingriff so, dass das Brustdrüsengewebe möglichst geschont wird. In vielen Fällen bleibt Stillen danach möglich. Eine Garantie kann ich Ihnen jedoch nicht geben, weil Stillfähigkeit auch von Faktoren abhängt, die nichts mit der Operation zu tun haben. Wenn Stillen für Sie besonders wichtig ist, sagen Sie mir das bitte im Beratungsgespräch. Dann berücksichtige ich das bei der Wahl der Technik und erkläre Ihnen die Unterschiede verständlich.

